Backpacking in BOLIVIEN

Backpacking in Bolivien: Alles, was du wissen musst

In diesem Beitrag findest du meinen Bericht zur Bolivien Backpacking Reise.  Bolivien ist von allen Ländern, die ich bisher bereist habe, auf jeden Fall eins meiner Lieblingsländer. Du fragst dich, wieso? Hier möchte ich dir den einzigartigen Andenstaat näher bringen, der mich so sehr in seinen Bann gezogen hat.  

Das Hochland mit dem Salar de Uyuni und der umliegenden Andenwüste, die unberührte Natur, der Amazonas und Vieles mehr hat Bolivien zu bieten. In dem touristisch noch recht unentdeckten Land waren wir zeitweise wir die einzigen Touristen in der Stadt und die atemberaubend schöne Natur, strahlende Farben, klare Luft, freundliche Menschen haben dazu beigetragen, dass mich Bolivien so sehr fasziniert hat.

Laguna Colorada, Bolivien
Sandbank im Amazonas, Bolivien

Bolivien Backpacking: Unsere Route

La Paz – Uyuni – Salar de Uyuni – Wüstentour – Sucre – Santa Cruz – Trinidad – Amazonas – La Paz 

Backpacking Bolivien Route

Bolivien Backpacking: Währung und Kosten

Die Währung in Bolivien ist der Boliviano. Aktuell bekommst du für einen Euro 6,72 Bolivianos (10/2022).

Da Bolivien ein eher unbekanntes Reiseland ist, das viele Touristen nur für einen kurzen Abstecher zum Salat de Uyuni bereisen, sind die Preise für Hotels, Busse und Aktivitäten im Vergleich zum benachbarten Peru und Chile deutlich günstiger. Hier finden Backpacker, die low-Budget unterwegs sind, für schmales Geld eine große Auswahl an touristischen Angeboten. Von den Kosten her ist Bolivien gerade für Backpacken ein sehr günstiges Reiseland. Für dein Geld wird dir in Bolivien wahnsinnig viel geboten, von majestätischen Vulkanlandschaften in den Anden bis hin in den unberührten Amazonas. 

Bolivien Backpacking: Unterbringungen

Die Unterkünfte haben wir fast ausschließlich über booking.com gebucht:

Bolivien Backpacking: Anreise und Einreise

Wir sind von Puno/Peru (klicke hier zur Rundreise durch Peru) mit dem Bus nach La Paz gefahren, die Fahrt dauert ca. 7 Stunden. Wer per Flugzeug anreist, kann ab Deutschland nach La Paz, Santa Cruz oder Sucre fliegen, eine Direktverbindung gibt es allerdings nicht (Stand 2018). Auf dem Rückweg sind mit Iberia wir von La Paz nach Lima geflogen und von dort über Madrid nach Frankfurt.

Für Deutsche Staatsbürger ist die Einreise unkompliziert, Du benötigst einen Reisepass, aber kein Visum, jedenfalls nicht bei einem Aufenthalt unter 90 Tagen.  (Stand: November 2019, aktuelle Infos findest du hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de). Im Bus wurden bereits auszufüllende Einreisekarten ausgeteilt, die bei der Immigration zusammen mit dem Pass vorgezeigt werden müssen. Danach gibt es einen Einreisestempel und los geht das Abenteuer! 

Bolivien Backpacking: Transport vor Ort

Wir sind in Bolivien meistens Bus gefahren, hatten aber auch einen Inlandsflug gebucht. Die Busfahrten haben, bis auf eine Fahrt, alle gut geklappt, waren halbwegs pünktlich und halbwegs gemütlich. 🙂 Da wir keinem straffen Zeitplan folgen mussten, war es nicht schlimm, wenn der Bus etwas Verspätung hat. Take it easy! In Südamerika geht alles etwas gelassener zu, Termine werden nicht zu eng gesehen.

Bei der Anbieterwahl empfehle ich dir, andere Reisende, Mitarbeiter in Hostels, bzw. Hotels zu fragen und auf TripAdvisor nachzulesen. Irgendwann entwickelst du aber auch ein Gefühl dafür, welche Busgesellschaften vertrauenswürdig sind. 

Von Nachtbusfahrten wird allgemein oft abgeraten, ich habe auf mein Reiseglück vertraut und es trotzdem gemacht. Wir haben drei Nachtbusfahrten gemacht (La Paz-> Uyuni; Sucre -> Santa Cruz; Santa Cruz -> Trinidad).

Die Fahrt von Sucre nach Santa Cruz hätten wir uns besser gespart, da sind wir eine Nacht in einem klapprigen, alten Bus ordentlich durchgeschüttelt worden. Von ca. 2.810 m ü.d.M. auf ca. 400 m ü.d.M. braucht man eigentlich ca. 12 Stunden, unser Busfahrer ist in knapp 8 Stunden durchgerast. Danach waren wir ziemlich erschöpft.

Inlandsflüge sind in Bolivien ziemlich teuer, nach unserer Horror-Nachtbusfahrt von Sucre nach Santa Cruz haben wir uns allerdings im Sinne der eigenen Sicherheit für einen Flug von Trinidad nach La Paz entschieden. Da sind wir mit der Airline „Boliviano de Aviación“, kurz „BoA“ geflogen und haben für den gut einstündigen Flug ca. 90 € pro Person bezahlt. Zum Vergleich: Ein Nachtbus über die berühmt-berüchtigte „Death Road“ hätte ca. 14 Stunden gedauert und ca. 30 € gekostet.

Lamas in boliviens Wüste

Bolivien Backpacking: Reisezeit

Wir waren im Oktober in Bolivien, in den Anden war es tagsüber warm, nachts aber richtig kalt. Mit dicken Socken, Jacken und Mütze waren wir auf jeden Fall gut ausgestattet. Für die kalten Nächte hatte ich einen Reiseschlafsack dabei, der sehr leicht ist und daher optimal für eine Reise mit dem Backpack geeignet ist. In den Anden darf dieser auf keinen Fall fehlen, hingegen in den niedrigeren Höhenlagen, wie in Sucre, Santa Cruz und im Amazonas war es schwül und heiß, wie man es eben in den Tropen erwartet.

Bolivien Backpacking: Route

Bolivien Tag 1: La Paz

La Paz ist eine typische südamerikanische Großstadt, denn sie ist laut, dreckig, durchzogen von einem schier unüberschaubaren Gewirr aus Straßen. Überall hupende Autos, Motorräder und etliche Menschen.

Die Stadt befindet sich auf ca. 3.500 Metern ü.d.M., daher sollte man sich für jegliche Aktivitäten Zeit lassen. Auch, wenn man mit der Höhe schon vertraut ist, hat das Herz gut zu pumpen, selbst wenn man nur in den vierten Stock des Hotels gelangen will.

Wer dem Gewusel entfliehen und schnell von A nach B kommen möchte, kann den Stau am Besten mit der Seilbahn überfliegen. In La Paz ist die „Mi Teleférico“ nicht nur Fortbewegungsmittel für die Einheimischen, sondern auch Touristenattraktion Nr. 1! Das Seilbahnnetz ist gut ausgebaut und sehr modern. Aus den Gondeln hat man unterschiedlichste, großartige Ausblicke über die Großstadt und den Alles überragenden,  6.438 m hohen Berg Illimani.

Die Seilbahn ist sehr günstig, eine Fahrt kostet 3 Bolivianos, also knapp 40 Cent.

Mi Teleferico Seilbahn in La Paz, Bolivien
Mi Teleferico Seilbahn in La Paz, Bolivien
Ausblicke aus der Seilbahn " Mi Teleférico"

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ab La Paz ist die „Death Road“. Die wohl „gefährlichste Straße der Welt“ schlängelt sich in etlichen, ungesicherten Serpentinen von La Paz (ca. 3.600 m ü.d.M.) bis in den Amazonas (ca. 400 m ü.d.M.). Wilde Geschichten über abstürzende LKWs und Busse ranken sich um die Straße und jährlich verlieren Menschen hier ihr Leben. Klingt spannend? Mir haben die Geschichten gereicht, einige Adrenalin-Junkies aus unserem Hostel wollten aber unbedingt eine der angebotenen Fahrradtouren machen. Gesagt, getan, sie haben die Tour mit „Barrakuda Biking La Paz“ gemacht und kamen sehr begeistert zurück!

Bolivien Tag 2: La Paz - Uyuni

Nach einer sehr angenehmen Nachtbusfahrt sind wir gut erholt in Uyuni angekommen und haben eine dreitägige Tour durch die bolivianische Wüste gebucht. Der Ausflug wird nur geführt angeboten, individuell gibt es keine Möglichkeit, die Wüste zu erkunden. Fehlende Straßenschilder, kein Empfang, schwierige Wetterbedingungen und kaum befestigte Straßen ermöglichen es nur erfahrenen und ortskundigen Guides, die Gegend sicher zu befahren.

Wir haben die Tour mit „Red Planet Expeditions gemacht und ich kann die Firma wärmstens empfehlen! Super Organisation, gute Fahrzeuge und nette Guides!

Die Buchung der Tour ist online oder direkt in Uyuni im Büro von Red Planet Expeditions möglich, wir haben einen Tag im voraus gebucht und direkt bezahlt. Genau weiß ich den Preis leider nicht mehr, es waren aber ca. 200€ pro Person.

Bolivien Tag 3: Salar de Uyuni

Endlich ging es los in Richtung Wüste. An Tag 1 der Tour sind wir im Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Erde gewesen. Der Salar de Uyuni ist die beliebteste bolivianische Touristenattraktion, tausende Touristen kommen jährlich her, um die berühmten Perspektivenbilder zu machen.

Endlich ging es los in Richtung Wüste. An Tag 1 der Tour sind wir im Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Erde gewesen. Der Salar de Uyuni ist die beliebteste bolivianische Touristenattraktion, tausende Touristen kommen jährlich her, um die berühmten Perspektivenbilder zu machen.

Zunächst haben wir einen Stopp am „Train Cemetry“ bei Uyuni gemacht. Hier stehen lauter alte Züge, mitten in der trockenen Umgebung wirkt das Szenario sehr surreal und ist damit natürlich ein hervorragender Platz für schöne Fotos.

Weiter ging es dann, endlich, in die Salzwüste. Die Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass hier Schnee liegt, gleißend hell bildet die Salzwüste einen tollen Kontrast zum blauen Himmel. Zeitweise konnten wir den Horizont nicht sehen.

Nachdem wir einige Zeit für lustige Fotos im Salar de Uyuni hatten, sind wir zur Incahuasi-Insel gefahren. Hier wachsen etliche, riesige Kakteen und wer bis nach oben läuft, wird mit einem wunderbaren Blick über die die Insel umgebende Salzwüste belohnt. Die Incahuasi-Insel liegt auf gut 3.800 Höhenmetern, wer noch nicht akklimatisiert ist, sollte sich Zeit nehmen und den Hügel langsam erklimmen. Und immer daran denken: Viel trinken!

Isla Incahuasi, Salar de Uyuni, Bolivien

Zum Schluss dieses ersten, wunderbaren Tages, haben wir den Sonnenuntergang über der Wüste genossen, die ruhige Abendstimmung ist wirklich einzigartig. Wenn die Sonne erst einmal untergegangen ist, wird es schlagartig richtig kalt, daher solltest du auf jeden Fall eine dicke Jacke, Schal und Mütze dabei haben.

Bolivien Tag 4: Bolivianische Wüste

An Tag 2 der Tour sind wir weiter in Richtung Süden gefahren. Am ersten Tag im Salzsee haben wir noch viele Touristen gesehen, das hat sich nun aber schlagartig geändert. Viele Leute buchen nur eine eintägige Tour in den Salzsee und zur Insel Incahuasi. Ich muss sagen: Dann verpasst ihr das Beste! Wer die Zeit hat, sollte auf jeden Fall die dreitägige Tour buchen, denn die eigentlichen Highlights liegen noch vor uns:

Der zweite Tag war noch viel schöner, als der Erste. Wir haben tausende frei lebende Flamingos gesehen vor atemberaubenden Kulissen. Schöne Lagunen schimmern in den unterschiedlichsten Farben um die Wette, die Fahrt geht weiter zu beeindruckenden Vulkanen und Gesteinsformationen.

Noch weiter in Süden ging es zur Laguna Colorada, ein weiteres Highlight:

Von der Laguna Colorada sind wir weiter gefahren zu einem nahegelegenen Vulkan, nun wieder auf über 5000 Höhenmetern angelangt. Mitten im Vulkankrater spürt man, was es heißt „die Erde lebt“. Aus vielen kleinen Löchern blubbert, dampft und zischt es, Rauch steigt aus der Erde aus, begleitet von beißendem Schwefelgeruch.

Bevor wir zur nächsten Unterkunft gefahren sind, haben wir noch einen Stopp beim „Árbol de la Piedra“ gemacht. Über Jahrtausende haben Wind und Sand den Steinbaum geformt, eine bizarre Ansicht, wie Alles hier.

Arbol de la Piedra, Bolivien
Wüste von Bolivien

Abends konnten wir an der Unterkunft in einen Naturpool, der von den umliegenden Vulkanen geheizt wird, mit ca. 35 Grad warmem Wasser. Von dort konnten wir, ganz ohne Lichtverschmutzung den atemberaubenden Sternenhimmel beobachten. Unser Guide hat uns mit einem Laserpointer verschiedene Sternbilder zeigen und wir haben sogar eine Sternschnuppe gesehen. Die Stimmung war sehr andächtig, fast magisch. Für mich war dieser Abend der schönste in sechs Wochen Südamerika.

Bolivien Tag 5: Bolivianische Wüste

Lagune in boliviens Wüste

Am dritten Tag der Tour durch Bolivien sind wir nach einer kurzen, kalten Nacht morgens früh um 4:30 Uhr aufgestanden und wieder in den Naturpool gegangen. Von dort aus haben wir den Sonnenaufgang angeschaut. Im warmen Pool, mit einer Mütze auf dem Kopf, konnten wir die letzten Sterne am Firmament verschwinden sehen. Aus dem Boden der Lagune stieg Dampf auf und langsam konnten wir beobachten, wie ein Flamingo nach dem anderen aufwachte und langsam und elegant durch das Wasser zu waten begann. Das sind die kleinen großen Momente des Lebens, oder?

Das erste Ziel unseres Tages war die Laguna Verde (grüne Lagune). Der Vulkan, den du auf dem Bild siehst, bildet die Grenze zu Boliviens südlichem Nachbarland Chile. Unsere Gruppe hat sich hier aufgeteilt und ein Teil fuhr über die Grenze in die Atacama-Wüste, wir sind zurück in Richtung Uyuni.

Laguna Verde, Bolivien

Bolivien Tag 6: Uyuni - Sucre

Nach einer weiteren Übernachtung in Uyuni sind wir morgens in Richtung Sucre, Boliviens Hauptstadt, aufgebrochen. Die Fahrt hat ca. 9 Stunden gedauert, mit Umstieg in Oruro. Vorbereitend hatte ich auch über Oruro gelesen, wir haben die Stadt aber bewusst ausgelassen, um mehr Zeit im Amazonas verbringen zu können.

In Sucre haben wir bei einer sehr netten Familie gewohnt, gebucht über Airbnb. Das war in Südamerika tatsächlich das einzige Mal, dass wir mit Airbnb gebucht haben, rückblickend hätten wir das echt öfter machen können.

Bolivien Tag 7 - 11: Sucre

Nach gut vier Wochen in den Anden war es eine Wohltat, mal wieder in niedrigen Höhenlagen unterwegs zu sein und die kurze Hose und T-Shirts wieder auszupacken.

Die Hauptstadt Boliviens ist sehr gepflegt, mit schönen Häusern, Plätzen und netten Cafés, daher habe ich mich in Sucre sehr wohl gefühlt. Es gibt einige Sprachschulen, Wanderanbieter und Möglichkeit zum Quadbiking und viele Bolivien Backpacker bleiben mindestens eine Woche hier, um zu entspannen, um zu genießen und die zahlreichen Aktivitäten zu machen.

Wir haben eine super coole Quad-Tour gemacht, gebucht bei „Off Road Bolivia“, die ihren Sitz direkt in Sucre haben. Der Guide war sehr nett und nach einer kurzen Fahrstunde ging es auch schon los ins Gelände:

Quad in Sucre, Bolivien
Quad in Sucre, Bolivien

In Sucre haben wir außerdem noch einen sehr guten Kochkurs gemacht. Ich finde, Kochkurse sind immer eine tolle Gelegenheit, um das Land, das man besucht, besser kennen zu lernen. Du lernst dabei natürlich nicht nur lokale Gerichte kennen, du hast auch noch Kontakt zu Einheimischen. Da kann man noch mal ganz neue Erfahrungen sammeln. Wir haben die Kochschule über TripAdvisor gefunden und ich kann sie wärmstens empfehlen: La Boca del SapoDer Kurs kann auf englisch oder spanisch gebucht werden und du kannst dir das Gericht aussuchen. Wir haben eine leckere „Sopa de Maní“ gekocht, eine typisch-bolivianische Erdnuss-Suppe.

Bolivien Tag 12 - 14: Santa Cruz de la Sierra

Nach einer (eingangs beschriebenen) anstrengenden Nachtbusfahrt sind wir nun auf 400 Metern ü.d.M. angekommen. In Santa Cruz de la Sierra sind die Temperaturen tropisch und die Flora bunt und vielseitig. Den ersten Tag haben wir am Hotelpool verbracht, in unseren sechs Wochen in Südamerika war das tatsächlich der einzige Tag, an dem wir nichts unternommen haben.

Santa Cruz, Bolivien
Santa Cruz, Bolivien

Am zweiten Tag waren wir im Zoo, der hat uns sehr gut gefallen. Die meisten Tiere sind in großen Gemeinschaftskäfigen untergebracht, sodass sie genug Platz haben und mit anderen Tieren zusammen sind. Wir konnten viel endemische Flora und Fauna entdecken, die uns sonst sicherlich entgangen wäre.

Bolivien Tag 15 - 18: Trinidad/Amazonas

Auf den Bericht der folgenden Tage freue ich mich ganz besonders, weil er das perfekte Ende von sechs ereignisreichen Wochen unserer Backpacking-Reise durch Peru und Bolivien bildet.

Über Nick’s Adventures Bolivia haben wir eine Dschungel-Tour gebucht, ohne so richtig zu wissen, worauf wir uns einlassen. Per Nachtbus sind wir nach Trinidad gefahren, wo wir von Efrem abgeholt wurden. Efrem ist der Besitzer des Chuchini Amazon Wildlife & Eco Reserve Trinidad. Er lebt dort mit seiner lieben Frau Miriam (eine eingewanderte Schweizerin) und ihren Zwillingen.

Die Lodge hat eine Auffang-Station für verletzte Vögel, so haben wir die Gelegenheit gehabt, Kakadus aus nächster Nähe zu sehen. Die aufgepäppelten und dann wieder frei gelassenen Vögel kommen regelmäßig zurück.

Von den Hängematten kann man eine Amazonas-Lagune sehen, in der es zahlreiche Krokodile gibt… Wir haben eine kleine Amazonas-Tour gemacht, ein nächtliches Krokodil-Abenteuer erlebt und vieles mehr.

Meinen ausführlichen Blogpost zum bolivianischen Amazonas findest du hier.

Bolivien Tag 19: Trinidad - La Paz

Nach sechs spannenden Wochen haben wir nun so langsam aber sicher unseren Heimweg angetreten. Von Trinidad sind wir über den Regenwald wieder nach La Paz geflogen, wo drei Wochen zuvor unsere Reise durch Bolivien begonnen hatte. Die Aussicht über den Regenwald und die Amazonas-Arme war unbeschreiblich schön.

Amazonas in Bolivien

Bolivien Tag 20: La Paz

Nun wieder im kalten La Paz auf 3.500 Metern ü.d.M. angekommen, haben wir noch einen letzten Ausflug gemacht, bevor wir nach Deutschland zurück geflogen sind.

Wir haben das „Valle de La Luna“ in La Paz besucht. Das „Mondtal“ liegt etwas außerhalb der Stadt, du kommst per Taxi oder dem öffentlichen Bus und der Teleférico gut hin. Das bizarre Sandstein-Tal ist durch Erosion und Regenfälle über Jahrtausende geformt worden und bietet coole Fotomotive. Es gibt einen Rundweg, auf dem man ca. eine Stunde durch die Mondlandschaft „wandern“ kann, allerdings möchte ich auch hier wieder auf die Höhenlage hinweisen, nimm‘ dir also genug Zeit für den Rundgang.

Wer Zeit hat, kann den Ausflug machen, meiner Meinung nach verpasst du aber auch nichts, wenn du nicht dort warst.

Die Impressionen möchte ich dir natürlich trotzdem nicht vorenthalten:

Bolivien Tag 21: La Paz - Frankfurt

Nun ging es wieder heim in Richtung Deutschland. Von La Paz sind wir nach Lima geflogen, wo wir nach 12 Stunden Wartezeit in den Flieger nach Madrid gestiegen sind. Nach knapp 24 Stunden Reisezeit hatten wir es endlich ins heimische Kölle geschafft.

Die Reise in Südamerika war eine wunderbare Erfahrung und es wird sicherlich nicht das letzte Mal sein, dass ich auf meinem Lieblingskontinent gewesen bin! Meine nächste Reise wird nach Mittelamerika führen, und zwar nach Costa Rica!

Nun bin ich auf deine Geschichten gespannt! Warst du schon in Bolivien und wenn ja, wo hat es dir am Besten gefallen?

Ich sage nun: Danke für’s lesen und bis zum nächsten Mal!

Alles Liebe

Leo

Bolivianische Flagge, Backpacking Bolivien

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