Costa Rica – Manuel Antonio Nationalpark

Manuel Antonio: Kann man in einen Ort fahren, der für seinen Nationalpark bekannt ist und diesen dann nicht besuchen?

Ja, kann man. In Quepos, dem nächstgelegenen Ort zum Manuel Antonio Nationalpark haben wir das tatsächlich genau so gemacht. Aber dazu später mehr. 

Die Umgebung von Quepos bietet zahlreiche wunderschöne Traumstrände, die von tropischer Fauna umgeben sind. Meine Lieblingsstrände findest du im Laufe dieses Beitrags.

In unserem Hostel, Hostel Plinio, lernen wir ein nettes Mädchen kennen, Julia. Mit ihr verbringen wir die nächsten Tage. Da sie alleine reist und mit dem Bus unterwegs ist, freut sie sich sehr, wenigstens zwei Tage unter Leuten zu sein – und zwar in einem klimatisierten Auto 🙂 

In Quepos verbringen wir vier Nächte und lassen unseren Costa Rica Roadtrip somit ganz gemütlich ausklingen. Bei farbenfrohen Sonnenuntergängen genießen wir die Landschaft der Pazifikküste und lassen es uns noch mal so richtig gut gehen.

Unterkunft

In Quepos übernachten wir auf Empfehlung einer Freundin im „Hostel Plinio“. Die wunderschöne Anlage ist an einen Hang gebaut, liebevoll gestaltet und passt perfekt in die grüne Umgebung Costa Ricas. 

Das Hostel verfügt überwiegend über Mehrbettzimmer, eine Gemeinschaftsküche, einen Pool und einen Außenbereich, in dem man leckeres Frühstück bekommt (Gallo Pinto mit Rührei geht immer).

Hostel Plinio in Quepos, Costa Rica

Quepos und Umgebung

Da die wunderschöne, grüne Küste recht steil ist und teilweise in schroffen Felsen bis an den Strand reicht, gibt es viele kleine Buchten, die oft nur über einen kurzen Fußmarsch erreichbar sind. 

Unser Lieblingsstrand ist der „Playa Payitas“. Der breite Sandstrand bietet viele Schattenplätze, hier lässt es sich wunderbar aushalten. Insgesamt sind wir hier zwei volle Tage von vormittags bis zum Sonnenuntergang. Der Strand ist kostenlos und von Quepos keine 15 Minuten per Auto oder Bus entfernt. 

Sonnenuntergang in Quepos, Costa Rica

Manuel Antonio Nationalpark

Kommen wir noch einmal auf meine Eingangsfrage zurück: „Kann man in einen Ort fahren, der für seinen Nationalpark bekannt ist und diesen dann nicht besuchen?

JA! Wir haben uns mit vielen Reisenden im Hostel unterhalten, Blogs gelesen und Reiseführer gewälzt. Die Meinungen über den Manuel Antonio Nationalpark gehen stark auseinander. Letztendlich haben wir uns tatsächlich gegen den Nationalpark entschieden, nach dem Julia von dort zurück kam und von großen Menschenmassen, überlaufenen Pfaden und vermüllter Natur berichtete. Da wir auf unserem Costa Rica Roadtrip schon so viele schöne Strände, unberührte Natur und Traumstrände gesehen haben, haben wir diese Entscheidung nicht bereut. Mit 16 USD ist der Eintritt auch nicht gerade ein Schnäppchen. 

Playa Espandilla

Anstatt dessen besuchen machen wir es uns am Playa Espandilla gemütlich. Der Strand grenzt an den Manuel Antonio Nationalpark, ist allerdings bei weitem nicht so gut besucht. Der weite Sandstrand und das blaue Meer laden zum Verweilen ein, hier verbringen wir ganze zwei Tage, weil es so schön ist. An diesem Strand haben wir auch einen der schönsten Sonnenuntergänge auf unserem Costa Rica Roadtrip genossen. 

Den Strand erreicht man in wenigen Minuten ab Quepos mit dem Auto. Falls du keins hast, empfehle ich dir ein Taxi. Vielleicht triffst du im Hostel aber auch jemanden, der dich gerne mitnimmt. 🙂 Der Zugang zum Strand ist kostenfrei, für das Parken wird jedoch eine kleine Gebühr berechnet.

Leonie Bester Costa Rica

Punta Uvita

Für Punta Uvita kann ich guten Gewissens eine Lanze brechen. Eine knappe Stunde Fahrt in Richtung Süden von Quepos aus besuchen wir den kleinen Nationalpark fernab aller Touristenströme, die im Manuel Antonio umher irren…

Für nur 6 USD pro Person ist der Eintritt nicht nur deutlich erschwinglicher, er ist es allemal wert. Das besondere am Nationalpark: Bei Ebbe wird eine Sandbank in Form einer Walflosse sichtbar, das ist wirklich sehr beeindruckend. 

Punta Uvita ist für mich der Inbegriff von „Paradies“. Kleine rote Krabben huschen über den Strand, Palmen rauschen über uns im seichten Wind und das alles vor einer traumhaften Bergkulisse. Für Naturliebhaber, die sich abseits des Massentourismus bewegen möchten, ist Punta Uvita ein absolutes Muss und ein echtes Highlight auf unserem Costa Rica Roadtrip. 

Strand in Uvita, Costa Rica

Abschluss eines wunderbaren Roadtrips

In Quepos verbringen wir die letzten Nächte, bevor es nach unserem abwechslungsreichen und traumhaften Roadtrip quer durch Costa Rica wieder nach Hause geht. Das kleine Land mit seinen sieben Klimazonen und den unterschiedlichen Landschaften hat unsere Erwartungen übertroffen. Was man in zahlreichen Reiseführern und Blogbeiträgen lesen kann, ist wirklich wahr – Costa Rica hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten und begeistert auf verschiedenste Arten. Ob Entspannung am Strand, Surfen im Pazifik, am Seil durch den Nebelwald… in Costa Rica kannst du Abenteuerurlaub und Erholung perfekt kombinieren. Eins ist uns klar: wir kommen wieder!

Warst du auch schon in Quepos und im Manuel Antonio Nationalpark? Welche Erfahrungen hast du gemacht oder wie würdest du dich entscheiden? Lass‘ mir gerne einen Kommentar da! 🙂 

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