Weltreise-Blog #8: Halbzeit in Neuseeland

Neuseeland: Weite Landschaften, unberührte Küsten und ganz viel grün

Nun sind wir bereits seit zweieinhalb Wochen in Neuseeland und es ist – wirklich – noch schöner, als wir es uns vorgestellt haben. Von 17 Reisetagen waren nur zwei Tage verregnet, an den anderen Tagen hatten wir entweder strahlenden Sonnenschein oder die Sonne ließ sich wenigstens für ein paar Stunden blicken. Und das, obwohl wir mitten im neuseeländischen Winter unterwegs sind! Beim Schreiben des Blogbeitrages und bei der Auswahl der Bilder stelle ich fest, wie gut mir Neuseeland gefällt. Vielleicht sogar mein bisheriges Weltreise-Lieblingsland? 🙂 

Cape Reinga, Neuseeland
Neuseelands Küsten: Weit, wild, unberührt - und wunderschön. Cape Reinga (nördlichster Punkt Neuseelands)

Was wir bisher in Neuseeland erlebt haben

Wir haben die Kultur der Maōri kennengelernt, tolle Wanderungen gemacht, die unberührte Gegend „far North“ erkundet, sind durch Hobbiton und die Thermalfelder von Rotorua spaziert und haben einen Skydive gemacht! Besonders der Skydive wird natürlich als Highlight nicht nur in unsere Zeit in Neuseeland, sondern auch unsere Weltreise eingehen. Ich hatte mir immer vorgenommen, wenn ich mal in Neuseeland sein würde, einen Tandemsprung in Taupō zu machen. Zwar hatte ich die Idee und war bis wir im Flugzeug saßen, auch nicht wirklich aufgeregt, aber kurz vor dem Sprung habe ich mich doch gefragt, ob ich eigentlich noch alle Tassen im Schrank habe… 😉 So ein Fallschirmsprung geht über die Grenzen des Vorstellungsvermögens hinaus und du musst deinem Co-Piloten wirklich dein Leben anvertrauen. Es hat sich aber zu 100% gelohnt und wir sind stolz, dass wir es gemacht haben. Viel Programm für zweieinhalb Wochen? Oh ja. Mir fällt auch gerade erst auf, wie viel wir schon wieder erlebt haben. Dennoch hatten wir zwischendurch auch immer wieder Tage der Ruhe, in denen wir unsere Eindrücke verarbeiten konnten. Besonders die Wanderungen durch die grüne Landschaft helfen, die Gedanken zu sortieren und die letzten dreieinhalb Monate Weltreise Revue passieren zu lassen.
Neuseeland im Winter
Unsere schönste Neuseeland-Wanderung: Der Mount Taranaki
Hobbiton Movie Set, Neuseeland
Ein Tag im "Auenland": Hobbiton Movie Set
Weltreise-Highlight und nichts für schwache Nerven: Skydive über dem Lake Taupō

Die Erde "atmet" - geothermale Aktivitäten in Neuseeland

In Rotorua hatte ich wirklich den Eindruck, die Erde „leben“, bzw. „atmen“ zu sehen. Es dampft, blubbert und zischt aus Seen, Tümpeln und Erdspalten. Geysire speien Wasserfontänen in den Himmel und der Geruch von Schwefel liegt in der Luft. Die geothermalen Aktivitäten von Neuseeland lassen sich auf den pazifischen „Ring of fire“ zurückführen, auf dem Neuseeland sich befindet. Eine ganze Reihe von Vulkanen formt das Land noch heute. Kaum ein anderes Land auf der Welt hat so viele aktive Vulkane, wie Neuseeland. Die Vulkane zerstören Leben, sie erschaffen es aber auch. Hier können wir den „Circle of life“ unserer Erde hautnah miterleben und beobachten und viel über unser Zuhause, die Erde, lernen. 

Die Thermalfelder von Rotorua sind ein Muss auf jeder Neuseeland-Reise.
Waimangu Volcanic Village, Rotorua
Bizarre Formen und Farben: Waimangu Volcanic Valley, Rotorua

Und wie geht es weiter?

Die nächsten zwei/drei Wochen werden wir im Norden von Neuseelands Nordinsel verbringen. Rotorua hat uns so gut gefallen, dass wir direkt noch einmal hin fahren. Das ist ja das Schöne an der Weltreise, wir können ganz frei entscheiden, wie wir unsere Route legen. Es gefällt uns? Na los, wieder hin dort. Danach geht es zur Bay of Plenty, nach Tauranga, bevor wir die Coromandel-Halbinsel und Auckland erkunden werden. Es bleibt also spannend! 🙂 

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